Drei Millionen Euro für Sakralbau: geplantes House of One ist Nationales Projekt des Städtebaus

Berlin: House of one |

Mitte. Das Kirchenprojekt House of One erhält aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus 2,2 Millionen Euro Zuschuss. Berlin legt nochmal 1,2 Millionen Euro drauf.

Drei Religionen in einem Haus. Das ist die Idee der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien. Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, im Verbund mit dem Rabbinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg, und der muslimischen Dialoginitiative Forum Dialog e.V. wurde das Projekt House of One entwickelt. Mit den Millionen aus dem Bundeswettbewerb und der Senatsspritze rückt das Projekt etwas mehr in greifbare Nähe. Der Sakralbau für die drei monotheistischen Religionen auf den Fundamenten der alten Petrikirche soll 43,5 Millionen Euro kosten. Der 2011 gegründete Verein Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e. V., der das House of One auf dem Petriplatz als interreligiöses Bet- und Lehrhaus für Juden, Christen und Muslime bauen will, hat bisher eine Million Euro an Spendengeldern eingesammelt. Im Internet kann man für jeweils zehn Euro virtuelle Steine kaufen und so den Bau unterstützen. Der Sakralbau House of One kann in einzelnen Bauphasen errichtet werden. Losgehen könnte es, wenn die ersten zehn Millionen Euro zusammen sind.

Mit dem Städtebauförderprogramm will der Bund konzeptionelle Projekte mit hoher fachlicher Qualität und mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen fördern. Eine Expertenjury hat aus 118 Vorschlägen bundesweit 17 Projekte ausgewählt, die insgesamt mit 41 Millionen Euro durch den Bund gefördert werden. DJ
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