Neue Kita in der Seydlitzstraße: Bezahlen soll sie die Groth-Gruppe

Moabit. Der Bezirk plant in der Seydlitzstraße 11 eine Kindertagesstätte.

Das Grundstück ist dem Liegenschaftsfonds des Landes Berlin übertragen worden. Es ist nicht erschlossen. Das Haus darauf sei so marode, dass es abgerissen gehöre, meint Baustadtrat Carsten Spallek (CDU).

Keiner wusste bisher so recht, was mit dem Grundstück geschehen soll. In der benachbarten Lehrter Straße 23-26 plant der Berliner Wohnungsbau-Investor Klaus Groth den Bau von 700 neuen Wohnungen. Im Rahmen dieses Vorhabens muss die Groth-Gruppe 80 Kita-Plätze bereitstellen. So wurde als Standort für eine neue Kindertagesstätte die Seydlitzstraße 11 in Erwägung gezogen, wenn Groth diese nicht auf seinem eigenen Grundstück bauen lässt. Damit in der Seydlitzstraße eine Kita gebaut werden kann, ist zunächst eine Neuordnung und Erweiterung des Grundstücks notwendig. Beteiligt daran sind neben dem Liegenschaftsfonds der Bezirk, die Berliner Bäderbetriebe und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Die Kosten für Neuordnung und Erschließung des Grundstücks sowie für den Neubau und einen neuen Weg zum Fritz-Schloß-Park soll die Groth-Gruppe übernehmen. „Die Verträge mit der Groth-Gruppe sind so zu schließen, dass finanzielle Risiken für das Bezirksamt Mitte ausgeschlossen sind“, kündigt Stadtrat Spallek an.

Das Grundstück bleibt im Besitz des Bezirks. Der plant es, durch einen Erbbauvertrag an einen freien Träger zu übergeben. Sollte Groth die Kita doch auf seinem eigenen Grundstück bauen, ist das Vorhaben hinfällig.

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Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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