Streetworker sollen mindestens bis 2017 an der Turmstraße unterwegs sein

Moabit. Alle arbeiten daran, dass Konflikte zwischen der Trinker- und Drogenszene, Anwohnern und Gewerbetreibenden rund um den Kleinen Tiergarten und den Ottopark möglichst ausbleiben.

Seit November 2011 kümmerten sich Streetworker eines Sozialträgers um die Szene und konnten sie auch in die Planung der Parkumgestaltung einbeziehen. Dieses Projekt namens "Gemeinwesenbezogene mobile Sozialarbeit im Kleinen Tiergarten und im umliegenden öffentlichen Raum" ist im September ausgelaufen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Aktive Zentren" für die Turmstraße wurde das Projekt im Oktober neu ausgeschrieben und ist für die nächsten zwei Jahre gesichert. Die Verlängerung um ein weiteres Jahr ist angedacht.

Bei der mobilen Sozialarbeit vor Ort geht es darum, zwischen den Parkbesuchern und den Anrainern zu vermitteln, mögliche Konflikte zu lösen und in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Projekten dort die Aufenthaltsqualität für alle zu verbessern. Der Präventionsrat im Kiez sowie die Abteilungen Stadtentwicklung und Soziales und Bürgerdienste des Bezirks Mitte, die beauftragten Sozialarbeiter sowie Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der AG Soziales der Stadtteilvertretung Turmstraße und des Gebietsbeauftragten arbeiten eng zusammen. Alle drei Monate finden Treffen in einer " Steuerungsrunde Mobile Sozialarbeit" statt. Ziel ist es, dass sich in drei Jahren die Lage im Kleinen Tiergarten und im Ottopark so stabilisiert hat, dass mobile Sozialarbeit nicht mehr gebraucht wird.


Karen Noetzel / KEN
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