Viele Ehrenamtliche organisieren das Jubiläumsjahr

Neu-Hohenschönhausen. Die Anwohner in Hohenschönhausen organisieren zahlreiche Veranstaltungen zum 30. Jubiläum der Großsiedlung selbst. Das Bezirksamt unterstützt dieses Engagement, wünscht sich aber noch mehr Austausch.

Auf eine Entdeckerreise geht es am 7. September bei der Sternwanderung, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Großsiedlung Hohenschönhausen durch Alt- und Neu-Hohenschönhausen führen wird.

"Es ist eine Kennenlern-Tour. Auf vier Routen können die Menschen die Kieze im Stadtteil entdecken", sagt eine der Organisatorinnen, Camilla Schuler. Vier verschiedene Startpunkte gibt es, an denen sich die Wanderer jeweils um 11 Uhr treffen - darunter ist das Stadtteilzentrum in der Ribnitzer Straße 1b.

Das Ziel ist für alle dasselbe: der Biergarten Orankesee in der Orankestraße 41. An der Sternwanderung beteiligen sich Einrichtungen wie der Olympiastützpunkt und die Jugendkunstschule, der Verein für ambulante Versorgung und der Förderverein Obersee und Orankesee. Für die Organisatoren des Jubiläumsjahres "30 Jahre HSH" ist es schon ein echter Erfolg, für diese Wanderung so viele Beteiligte mit ins Boot geholt zu haben.

Denn die noch bis zum Sommer 2015 andauernden Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Großsiedlung Hohenschönhausen werden überwiegend allein von Ehrenamtlichen organisiert: Das sind in Kiezaktiven, Initiativen und Vereinen engagierte Bürger oder "ganz normale" Anwohner.

"Hier sind die Bürger wirklich selbst gefragt. Da treffen hohe Ansprüche auf ehrenamtliches Engagement", weiß Camilla Schuler, die in einem eigenen Projekt die zahlreichen Jubiläums-Aktivitäten auf der Internetseite www.hohenschoenhausen-kiezinfo.de zusammenfasst. Lokalpolitiker, wie Bürgermeister Andreas Geisel (SPD), unterstützen die Projekte - oftmals mit einer Schirmherrschaft. Und auch Projektgelder bietet das Bezirksamt an.

Dennoch: Allein ist es für die Freiwilligen nicht ganz einfach, die unterschiedlichen Ideen umzusetzen. "Die vielen Veranstaltungen der Anwohner, Vereine und Träger stehen bisher meist nebeneinander", sagt auch Sabine Pöhl, die die ehrenamtlichen Projekte im Auftrag des Bezirksamts koordiniert. Sie wünscht sich einen besseren Austausch unter den Parteien und mehr Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Wohnungsbaugesellschaften und Firmen in Hohenschönhausen.

"Die Internetseite www.hohenschoenhausen-kiezinfo.de kann als Plattform von allen Ehrenamtlichen genutzt werden, die Mitstreiter für ihre Projekte suchen", sagt Sabine Pöhl. Die Internetseite ist ein Projekt des Bürgerhaushalts Lichtenberg. Hier gibt es auch Platz genug, um die stattfindenden Projekte in Texten und Bildern zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Wer ein persönliches Gespräch mit den Akteuren der Jubiläumsprojekte sucht, sollte die Gelegenheit nutzen und an einem der Netzwerktreffen teilnehmen. Sie finden regelmäßig an unterschiedlichen Orten in Hohenschönhausen statt.

Die Termine der Treffen werden auf der Seite www.hohenschoenhausen-kiezinfo.de veröffentlicht.

Karolina Wrobel / KW
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