Kiezfest Harzer Ecken am 19. September

Neukölln. Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr veranstaltet das "Netzwerk Harzer Ecken" erneut ein Kiezfest, das die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen alteingesessenen Bewohnern und Zuwandererfamilien aus Osteuropa im Kiez stärken soll.

Durch Zuzüge von Familien aus Südosteuropa erfuhr das Gebiet im Harzer Kiez in den zurückliegenden Jahren einen starken sozialen Wandel, der zu Spannungen zwischen den "Alteingessenen" und den Neu-Neuköllnern führte. In dem Bestreben, die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen allen Bewohnern zu verbessern, gab es im September vergangenen Jahres erstmalig ein Kiezfest.

Aufgrund des überwältigenden Anklangs veranstaltet das Netzwerk Harzer Ecken - bestehend aus der Hans-Fallada-Schule, sozialen und freien Trägern, lokalen Unternehmen und dem Bezirk - ein zweites Harzer Ecken Kiezfest am 19. September. Von 14 bis 18 Uhr gib es in der Elsenstraße zwischen Kiehlufer und Harzer Straße ein Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Spiele sowie Deftiges vom Grill und leckere Naschereien.

Die Mitglieder des Netzwerks sind am Fest finanziell beteiligt und stellen sich an eigenen Ständen vor. "Unser Anliegen ist es, dass Bewohner erfahren können, welche sozialen Angebote und Beratungen wir in unseren Einrichtungen anbieten", erzählt Gernot Zessin von Kubus gGmbH, Träger für soziale Arbeit und der freien Jugendhilfe.

Dem Netzwerk angeschlossen hat sich auch der Verein Amaro Foro, eine transkulturelle Jugendselbstorganisation von jungen Roma und Nicht-Roma. Die Jugendorganisation, das Musik-Jugendprojekt Neukölln Crossover sowie Schüler der Hans-Fallada-Schule und der Röntgenschule bestreiten das musikalische Programm. Kinder können an einer Bastelstraße kreativ werden, sich auf einer Hüpfburg austoben und im Zelt einem Geschichtenvorleser lauschen.


Sylvia Baumeister / SB
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