Fahrer gewöhnten sich an Umfahrung

Niederschönhausen. Das Bezirksamt soll prüfen, wie der Durchgangsverkehr auf den Straßen rund um das Schloss Schönhausern reduziert werden kann. Diesen Beschluss fasste die BVV auf ihrer vergangenen Sitzung auf Antrag der CDU-Fraktion.

Seit den Bauarbeiten an der Panke-Brücke in der Grabbeallee hat sich der Durchgangsverkehr im Bereich Ossietzkystraße, Majakowskiring und Stille Straße deutlich erhöht, erklärt CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. Diese Strecke wurde von vielen Autofahrern zunächst als Umfahrung während der Bauarbeiten genutzt. Aber auch nach Abschluss der Bauarbeiten an der Brücke blieb dieser "Schleichverkehr" durchs Wohngebiet beliebt. Offenbar haben sich viele Autofahrer an diese Abkürzung zwischen Niederschönhausen und Pankower Zentrum gewöhnt. Vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden ist die Verkehrsbelastung inzwischen erheblich.

An den betreffenden Straßen befinden sich sechs Kitas, ein Seniorenklub sowie eine Kinder- und Jugendfreizeitstätte. Um für die Besucher wieder mehr Verkehrssicherheit zu erreichen und den unnötigen Autoverkehr aus dem Wohngebiet zu ziehen, sollte das Bezirksamt aktiv werden, so die Bezirksverordneten.

Geprüft werden soll unter anderem, ob die Route Damerowstraße, Breite Straße und Grabbeallee attraktiver für Autofahrer gemacht werden könnte. Außerdem soll eine Aufhebung der Einbahnstraßenregelung im Majakowskiring sowie eine Ausweisung dieser Straße als verkehrsberuhigter Bereich geprüft werden. Auch Durchfahrtsbeschränkungen könnten zur Verkehrsreduzierung beitragen. Die Prüfungsergebnisse des Bezirksamtes sollen dem Verkehrsausschuss der BVV vorgestellt werden, der dann entsprechende Beschlüsse fassen will.


Bernd Wähner / BW
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