Pankow wird „Flaggenstadt“ der Organisation „Mayors for Peace“

Pankow. Der Bezirk Pankow tritt der Initiative „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) bei. Diesen Beschluss fasste das Bezirksamt.

Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger verantwortlich sind, versucht die Organisation „Mayors for Peace“, durch Aktionen und Kampagnen weltweit die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen.

1991 wurden die „Mayors for Peace“ vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern an.

In Deutschland sind rund 470 Mitglieder dem Bündnis beigetreten. Darunter auch Berlin und die Berliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Spandau. „Den Werten, die ‚Mayors for Peace‘ vertritt, also der Förderung und Wahrung des friedlichen Miteinanders aller Menschen, fühlen wir uns als Bezirk verpflichtet“, sagt Bürgermeister Sören Benn (Die Linke). Dem soll mit der Mitgliedschaft Pankows als „Flaggenstadt“ Rechnung getragen werden. „Der Bezirk Pankow wird sich künftig am Flaggentag der ‚Mayors for Peace‘ beteiligen“, so Sören Benn. Am 8. Juli jedes Jahres setzen bundesweit Bürgermeister vor ihren Rathäusern mit Flaggen ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Sören Benn: „Mit dem Hissen der Flagge des weltweiten Bündnisses der ‚Mayors for Peace‘ appellieren die Bürgermeister an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.“ BW
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