Nach der Aktion ist vor der Aktion: Fleißige Strickerinnen und Wollreste gesucht

Anita Bernhard bittet derzeit um Wolle, damit Wintermützen, Handschuhe und Schals gestrickt werden können. (Foto: Bernd Wähner)

Im vergangenen Oktober bat Anita Bernhard die Leser in der Berliner Woche, für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton 2017“ zu spenden. Das Ganze sei ein voller Erfolg gewesen, teilt Anita Bernhard nach Abschluss der Aktion mit.

Die Blankenburgerin hatte zum 19. Mal in ihrem Wohnhaus eine Sammelstelle eingerichtet. 2890 Päckchen seien insgesamt in der Region abgegeben worden, berichtet Anita Bernhard. „Ich möchte mich bei allen Päckchenpackern und den vielen fleißigen Helfern in meiner Sammelstelle herzlich bedanken. Sie haben die Päckchen auf die zollrechtlichen Bestimmungen hin kontrolliert, sortiert und versandfertig gemacht.“ Die Päckchen sind pünktlich zu Weihnachten bei den Kindern in den Empfängerländern in Osteuropa gelandet und verteilt worden.

Aber auch diesmal gilt: Nach der Aktion ist vor der Aktion. Auch 2018 wird Anita Bernhard ihre Sammelstelle eröffnen. Wie im vergangenen Jahr sind der Blankenburgerin darum ab sofort wieder jede Menge Wollreste willkommen. Sie verteilt sie an ihre Mitstreiterinnen. Die Frauen schwingen daheim zur Entspannung die Stricknadeln oder fügen beim abendlichen Fernsehen Masche für Masche zusammen. Sie möchten wieder bis Ende Oktober so viele Mützen, Schals und Handschuhe wie möglich stricken. „Mit denen füllen wir dann die Schuhkartons auf, die als Geschenke an Kinder in Osteuropa gehen“, so Bernhard.

Damit auch 2018 möglichst viele Stricksachen in den Päckchen verstaut werden können, werden Wollknäuel und Wollreste gebraucht. Außerdem können sich weitere Strickerinnen melden. Wer Anita Bernhard unterstützen möchte, ruft sie unter 474 35 31 an oder kommt persönlich in der Mittelstraße 30 vorbei. Größere Mengen Wolle werden auch abgeholt.
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