Die Berliner Woche erinnert an die wichtigsten Ereignisse

Thomas Daebel vom Verein Bürgerhaus und Christine Keil legten den Grundsteinlegung für die erste neue Kita. (Foto: BW)
 
Das Ensemble der Woesner Brothers eröffnet mit dem Stück "Zur Hölle mit Faust" das neue Theater in der Pfefferberg-Schankhalle. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. 2013 geht zu Ende. Die Berliner Woche hat Sie über Ereignisse informiert, Probleme aufgegriffen und Menschen vorgestellt. Jetzt ist es Zeit für einen Rückblick.

Januar

Der Berliner Turn- und Sportclub (BTSC), einer der mitgliederstärksten Sportvereine des Bezirks, feierte seinen 50. Geburtstag. Entstanden war der renommierte Sportverein aus dem Zusammenschluss dreier Clubs: SC Rotation Berlin, SC Einheit Berlin und TSC Oberschöneweide.

Februar

Der Ausstellung "Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus" sowie dem Seniorenklub "Herbstlaube" drohte das Aus. Für sie stand im Sozialetat kein Geld mehr zur Verfügung. Im April gelang dann doch die Rettung. Das Wohnungsunternehmen Gewobag, das Bank- und Immobilienconsulting-Unternehmen Ziegert und das Bezirksamt sorgten für Mieterlass beziehungsweise finanzielle Unterstützung.

März

Das Projekt "Ohne Moos was los! Zukunftsperspektiven für den Mühlenkiez" startete in diesem Monat. Durchgeführt wurde es von 17 Studenten der Technischen Universität. Diese waren etliche Wochen im Mühlenkiez unterwegs, um für das Wohngebiet mit Anwohnern Ideen zu entwickeln. Im Oktober präsentierten die Studenten insgesamt 60 Vorschläge.

April

Das Bezirksamt gab eine Voruntersuchung zur städtebaulichen Situation des Quartiers Ernst-Thälmann-Park in Auftrag. Darauf aufbauend soll ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Im Dezember wurden die Ergebnisse der Untersuchung öffentlich ausgelegt. Die Anwohnerinitiative Ernst-Thälmann-Park begleitete die Untersuchung kritisch und legte mit "*teddyzweinull" ein eigenes Entwicklungskonzept vor. 2014 wird weiter diskutiert.

Mai

Die Sanierung der alten Orgel im MachMit! Museum für Kinder in der Senefelderstraße 5 geriet ins Stocken. Bei den Arbeiten wurden Schäden entdeckt, für deren Beseitigung die Mittel fehlten. Deshalb startete das Museum eine Spendenaktion. Die Aktion war ein voller Erfolg. Im Oktober konnte die Orgel eingeweiht werden.

Juni

20. Geburtstag konnte der Sportjugendklub Prenzlauer Berg, Kollwitzstraße 8, feiern. Vor zwei Jahrzehnten wurde der Klub als erster im Ostteil Berlins vom Verein für Sport- und Jugendsozialarbeit eingerichtet.

Juli

Die Vereine Empor Berlin und Fortuna Pankow luden im Rahmen ihres Projektes "Bewegen Begeistert" zu einer Kita-WM in den Jahn-Sportpark ein. Etwa 200 Vier- und Fünfjährige kickten mit. Am Ende hatte die Kita "Eigensinn" die Nase vorne. Beide Vereine bekamen für ihr Projekt im Herbst einen Silbernen Stern des Sports verliehen.

August

Unter dem Motto "Stierisch gut" fand am 31. August erstmals auf dem Arnswalder Platz das Sommerfest im Bötzowviertel statt. Gut ein Jahr zuvor begannen Anwohner, sich für den Platz zu engagieren. In Abstimmung mit dem Grünflächenamt führten sie freiwillige Arbeitseinsätze durch. Dabei entstand auch die Idee, ein Sommerfest zu veranstalten. Fest steht schon jetzt: Auch 2014 wird es wieder ein Fest geben.

September

Am 22. September fand die Bundestagswahl statt. Den Wahlkreis Pankow gewann Direktkandidat Stephan Liebich (Die Linke). Auf Platz zwei landete überraschend Lars Zimmermann (CDU), Platz drei belegte Klaus Mindrup (SPD). Mindrup sitzt trotzdem als zweiter Pankower im Bundestag. Er erhielt sein Mandat über die Berliner Landesliste.

Oktober

Die Theater-Zwillinge Woesner Brothers und die gemeinnützige Gesellschaft VIA eröffneten mit einer Premiere das neue Theater in der Schankhalle. Nach fast fünf Jahren Planungs- und Bauzeit ist die erneuerte Schankhalle auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Pfeffer an der Schonhauser Allee fertig.

November

In der Agnes-Wabnitz-Straße 9 konnte in diesem Monat der Grundstein für ein besonderes Bauprojekt gelegt werden: eine neue Kita. Es ist die erste Kita, in die das Bezirksamt seit 2000 selbst investiert.

Dezember

Nach einer kompletten Neugestaltung kann der Papaladen, Marienburger Straße 28, seine Besucher in einem attraktiveren Ambiente empfangen. Zu verdanken ist das zwölf Auszubildenden der GPB - Bildung mit Zukunft mbH. Die künftigen Fachleute nutzten die Einrichtung, um Gelerntes praktisch auszuprobieren.


Bernd Wähner / BW
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