Mutmaßlicher Islamist festgenommen: Verdacht auf Anschlagsvorbereitung

Reinickendorf. In der Nacht zum 25. Oktober hat die Polizei vier Orte in Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf wegen des Verdachts der Vorbereitung eines islamistischen Anschlags durchsucht.

Hierbei wurden Waffen, Waffenteile und große Mengen Munition beschlagnahmt. Die Durchsuchungen sind das Ergebnis mehrmonatiger Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei gegen einen 40-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit, der im Verdacht steht, dem islamistischen Umfeld anzugehören.

Bei Ermittlungen in anderer Sache hatten sich Spuren gefunden, die vermuten ließen, der Beschuldigte habe Zugriff auf scharfe Waffen und sogar Kriegswaffen. Wegen der Besorgnis, dass diese für Anschläge genutzt werden könnten, hatte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen an sich gezogen. Nachdem aktuell eine gesteigerte Gewaltbereitschaft erkennbar wurde, entschieden sich die Behörden zur Festnahme. Der Verdacht des Waffenbesitzes bestätigte sich schnell, ohne dass bislang Erkenntnisse für ein konkretes Anschlagsvorhaben vorliegen. Die Ermittlungen dauern an. CS
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