Shakespeares "Richard" im 21. Jahrhundert : Theaterstück von Schülern inszeniert

Nicht jeder ist vom Möchtegernkönig Richard so richtig überzeugt. (Foto: Georg Wolf)
Berlin: Paul-Löbe-Schule | Reinickendorf.

William Shakespeares „Richard III.“ trifft auf Schüler der Klassen 7 und 9. Ein Projekt der Paul-Löbe-Schule, verteilt über mehrere Jahre.

Alles begann am Anfang des Schuljahres im September 2016. Damals wurde die Schauspielgruppe gegründet. Leiter Fabian Martino musste mit den Basics des Theaters anfangen. Dies machte nichts, denn die Kinder lernten schnell. Aufgrund der zügigen Fortschritte wurde recht bald darauf der Plan gefasst, ein Theaterstück aufführen zu wollen. Nachdem die dazu nötigen Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnten die Proben beginnen. Allerdings durfte der normale Schulunterricht nicht zu kurz kommen. Für die Darsteller hieß dies im Klartext: vormittags Schule, nachmittags Bühnenbau und Proben.

Für alle, denen der Inhalt des Stückes nicht mehr so ganz geläufig ist, hier eine kurze Zusammenfassung: Richard fühlt sich benachteiligt. Als dritter Königssohn hat er keinerlei Chancen auf den Thron. Und das obwohl er glaubt, der bessere König zu sein. Verbittert und vom Machtstreben zerfressen, verlässt Richard die moralischen Werte seiner Gesellschaft. Um sein Ziel zu erreichen, ist er bereit über Leichen zu gehen.

Episode I. basiert auf dem ersten Akt des weltberühmten Theaterstückes. Fortsetzungen sind bereits in der Planung. Episode II. ist für das nächste Schuljahr geplant. gw
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