Terrorverdächtiger festgenommen

Schöneberg. Die Polizei hat in Schöneberg einen mutmaßlichen Terrorverdächtigen festgenommen.

Der Zugriff erfolgte am 2. November in der Wohnung eines Flüchtlingshelfers in der Kolonnenstraße. Entscheidende Hinweise stammen von ausländischen Nachrichtendiensten. Der Verfassungsschutz observierte den Mann über längere Zeit.

Die Bundesanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Der Festgenommene wurde bereits nach Karlsruhe überstellt und sitzt in Untersuchunshaft. Es handelt sich um einen 27-Jährigen, der im Oktober 2015 nach Deutschland gekommen war. Ashraf al T. gab sich als syrischer Kriegsflüchtling aus, ist vermutlich aber Tunesier.

Es besteht der dringende Verdacht, dass er Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ ist und konkret einen Anschlag in Deutschland plante. Es gibt allerdings noch keine Hinweise auf die Art oder das Ziel des geplanten Anschlags.

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag, Jan-Marco Luczak (CDU), erklärte: „Die Festnahme ist ein klares Signal, dass unsere Sicherheitsbehörden gut aufklären und konsequent zugreifen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Polizei und den Verfassungsschutz stärken und mit dem nötigen Rüstzeug ausstatten.“ KEN
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