Foto-Ausstellung zum Jubiläum des Lette-Vereins

Berlin: U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz |

Schöneberg. Kultregisseur Quentin Tarantino hängt in Zwangsjacke im U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz, glücklicherweise nur als Foto von Martin Schoeller.

Mit einer Foto-Ausstellung seiner Absolventen der zurückliegenden 30 Jahre in der Berliner Untergrundbahnstation feiert der Lette-Verein sein 150-jähriges Bestehen. Als Ausstellungsort für „Sozialfiguren der Gegenwart“ wurde die U-Bahnstation ausgewählt, weil unter anderem hier viele der annähernd 900 Schüler täglich anfahren, um ihre Berufsausbildung im Lette Verein am Viktoria-Luise-Platz 6 zu absolvieren.

Am 27. Februar 1866 gründete Wilhelm Adolf Lette den „Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“. Seine Tochter Anna Schepeler-Lette machte aus dem Verein einen über die Grenzen Berlins bekannte Schule. Sie gründete 1890 die Photographische Lehranstalt. Aus ihr entwickelte sich bereits ein Jahr später der Ausbildungsgang Metallographie.

Heute bietet der Verein zehn Berufsausbildungsgänge in Vollzeit, unter anderem in Chemie oder Biologie, Ernährung und Versorgung, Fotografie, Grafik, Medieninformatik, Mode, medizinisch-technische Assistenz in Labor und Radiologie oder pharmazeutisch-technische Assistenz. KEN

Informationen unter www.lette-verein.de.
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