Bezirk fördert Projekte aus Kiezfonds

Schöneberg. Die Bewohner eines Quartiers sollen selbst entscheiden, wie sie ihr Miteinander gestalten und was sie in ihrem Kiez verbessern wollen. Der Kiezfonds Schöneberg hilft dabei.

Das Förderinstrument des Bezirks war im vergangenen Jahr so erfolgreich, dass Tempelhof-Schöneberg 2015 erneut 25.000 Euro für Projekte bereitstellt, die von Bewohnern getragen werden.

Unterstützen will der Bezirk Aktivitäten im Wohngebiet zwischen Großgörschen-, Potsdamer und Hauptstraße, Innsbrucker Platz, S-Bahngelände und der Schöneberger Insel.

Der Kiezfonds soll zu einer positiven Entwicklung des Gebiets beitragen und die Wohn- und Lebenssituation dort verbessern helfen, sagen übereinstimmend Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne) sowie Katrin Voigt und Norbert Rheinländer von der Kiezfonds-Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Sozialplanung und angewandte Stadtforschung (SPAS). Das Engagement der Bürger für ihr Wohnquartier soll Nachbarschaften stärken, das Zusammenleben aller fördern, das Wohnumfeld verbessern und die Stadtteilkultur beleben.

Möglichst viele unterschiedliche Vorhaben wollen die Kiezfonds-Geber fördern. Darum dürfen höchstens 2000 Euro für ein Projekt beantragt werden. Anträge stellen können Bewohner, Initiativen, Gewerbetreibende und freie Träger. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Sie setzt sich aus Bewohnern und Geschäftsleuten im Kiez zusammen. Die Jury-Mitglieder entscheiden, ob und in welcher Höhe ein Projekt zu fördern ist.

Die erste Jury-Sitzung findet am 24. Februar statt. Anträge können bis 17. Februar eingereicht werden: Kiezfonds-Geschäftsstelle, Großgörschenstraße 39, 215 43 30, voigt@AG-SPAS.de.

Karen Noetzel / KEN
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