Mit Moos gegen Feinstaub

Schöneberg. Am Sitz des Start-up-Unternehmens auf dem Euref-Campus kann man das neuartige Stadtmöbel schon in Augenschein nehmen. Bis Jahresende soll im Bezirk ein Modellprojekt mit den „City Trees“, den „Stadt-Bäumen“ von Green City Solutions (GCS) anlaufen. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg beschloss einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion. „Bei der in Berlin hohen Feinstaubbelastung wären solche Anlagen eine ideale Ergänzung zum sonstigen Straßengrün“, sagt der christdemokratische Bezirksverordnete Ralf Olschewski. Nach GCS-Angaben bindet der winkelförmige Stadtkörper, an dessen senkrechten Flächen Moose wachsen, täglich den Feinstaub von bis zu 400 Fahrzeugen, was der Filterleistung von 275 Bäumen entspreche. Der City-Tree sei preiswert im Unterhalt und leicht zu pflegen. Das Bezirksamt ist nun aufgefordert, bis Dezember Standortvorschläge zu unterbreiten und eine grobe Kostenschätzung abzugeben. KEN
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