Spandau: Kontroverse Diskussionsrunde mit den Bundestagskandidaten

v. l. n. r. Swen Schulz, Andreas Otti, Paul Fresdorf, Chehab Salih, Kai Wegner, Bettina Jarasch, Manuel Lambers, Rhavin Grobert
Bundestagskandidaten aus Spandau stellten sich den kritischen Fragen des Publikums.

Am Dienstagabend diskutierten die sechs Direktkandidaten des Wahlkreises Spandau/Charlottenburg Nord in den Räumlichkeiten des GIZ e.V. zu den Themen Integration, Zuwanderung und Flüchtlinge. Dazu eingeladen hatte der Migrations- und Integrationsbeirat Spandau, wobei der gut besetzte Saal dafür sorgte, dass die sechs Politiker ziemlich viele Fragen gestellt bekommen hatten. Durch die Moderation wurden jedoch strikte Redezeiten angegeben.

Nachdem sich das Podium mit Bettina Jarasch (Bündnis 90/Die Grünen), Kai Wegner (CDU), Paul Fresdorf (FDP), Manuel Lambers (Die Linke), Swen Schulz (SPD) und Andreas Otti (AfD) kurz vorgestellt hatte, gab Chehab Salih als Gesprächsleiter dann mit dem zentralen Thema Integration auch gleich den Ton vor.

Diskutiert wurde was Integration für jeden einzelnen bedeutet und auf welche Art und Weise gelungene Integration gesamtgesellschaftlich erzielt werden kann.

Zu den weiteren Diskussionspunkten kamen die Fragen auf: Was kann aktuell gegen die Fluchtursachen getan werden und was sind die wichtigsten Punkte eines Einwanderungsgesetzes?

Verblüffend, wie kontrovers dabei das Podium war.

Zum Finale der zwei Stunden sollten alle Kandidaten den folgenden Satz beenden: „Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sollten mich und meine Partei wählen, weil…“

Kai Wegner: …ich mich weiterhin für alle Menschen einsetzen werde. Außerdem Angela Merkel das Thema Integration ins Kanzeleramt geholt hat.

Bettina Jarasch: …wir Grünen schon beim letzten Mal als wir mitregiert haben, dass Land mit dem Zuwanderungsgesetz positiv verändert haben.

Manuel Lambers: …wir schon immer glaubhaft für die Gleichberechtigung aller stehen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Swen Schulz: …ich mich mit der SPD engagiere für die Rechte und Perspektive aller.

Andreas Otti: …sie in einem sicheren Land leben sollen.

Paul Fresdorf: …wir uns für erfolgreiche Bildung und Integration einsetzen werden.
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2 Kommentare
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Emilio Paolini aus Wilhelmstadt | 06.09.2017 | 22:04  
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Rhavin Grobert aus Charlottenburg-Nord | 07.09.2017 | 13:52  
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