Initiative gründet Rad-Netzwerk

Die Albrechtstraße wird derzeit saniert. Das Radfahren macht auf der Straße jetzt Spaß. Das dies so bleibt, dafür setzt sich das Rad-Netzwerk ein. (Foto: K. Rabe)
Berlin: Bürgerbüro der Grünen |

Steglitz. Mit neuen Ideen für Aktionen und Projekte will das neu gegründetes Netzwerk für einen fahrradfreundlichen Bezirk sorgen. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig, um gemeinsam für einen sicheren Radverkehr und gut ausgebaute Infrastruktur für Radfahrer einsetzen.

Steglitz kann man noch keinen Fahrradbezirk nennen, sagen die Akteure des Rad-Netzwerkes. Das beste Beispiel sei der Steglitzer Damm. Für Radfahrer ist das Fahren auf der vielbefahrenen Straße alles andere als sicher. Aber auch auf der Schloßstraße haben Radler trotz breiter Radstreifen oft das Nachsehen, denn sie sind regelmäßig zugeparkt. Entlang der Clayallee ist ein Radweg zwar vorhanden, aber der ist viel zu schmal, kritisieren die Mitglieder des Netzwerks.

„Im grünen Steglitz-Zehlendorf gibt es viele Möglichkeiten für ausgiebige Radtouren ins Umland. Aber im alltäglichen Radverkehr gibt es nur wenige Straßen, auf denen man sich als Radfahrer wirklich sicher fühlen kann“, heißt es auf der Facebookseite der Initiative, die sich am 15. Juni gegründet hat. Das Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf ist eine Initiative, die sich aus dem Volksentscheid „Fahrrad“ heraus zusammengefunden hat, um sich gemeinsam für eine sichere und gut ausgebaute Radverkehrsinfrastruktur im Bezirk einzusetzen.

Das Netzwerk trifft sich donnerstags im Bürgerbüro der Grünen, Steglitzer Damm 25. Gemeinsam wird überlegt, durch welche Aktionen und Projekte der Bezirk fahrradfreundlicher werden kann. Jeder, der Ideen einbringen kann und an, ist willkommen. KaR

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