Beispielbau bestaunen: Führungen durch die Humboldt-Bibliothek

Eindrucksvoll von außen und innen ist die Tegeler Humboldt-Bibliothek. Das Kulturamt will nun Führungen durchs Haus anbieten. (Foto: Berit Müller)

Tegel. Von außen und innen eindrucksvoll: Die Humboldt-Bibliothek in der Karolinenstraße 19 gilt als ganz außergewöhnlicher Funktionsbau. Das Bezirksamt will künftig in loser Folge kostenlose Führungen durchs Gebäude anbieten.

Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung von 1984 bis 1987 entstand in Tegel die Humboldt-Bibliothek. Vorausgegangen war die Suche nach einer sinnvollen Nutzung für die rund 80.000 Quadratmeter große Brache, die sich nach der Schließung des Tegeler Hafens im Jahr 1971 ergeben hatte. Einen Dreiklang von Kultur, Wohnen und Freizeit strebten die Verantwortlichen damals an. Architekt Charles Moore war am Gesamtkonzept federführend beteiligt und schuf mit der Humboldt-Bibliothek nicht nur einen besonderen Bibliotheksbau, sondern auch ein Paradebeispiel für die Architekturrichtung der Postmoderne. Moore verband die Idee eines „erweiterten Wohnzimmers“ mit den aktuellen Anforderungen an die besondere Atmosphäre von Bibliotheken, nicht zuletzt mit Blick auf eine sich rasch verändernde Medienwelt. Ausführliche Informationen zu den Führungsterminen gibt es in der Humboldt-Bibliothek in der Karolinenstraße 19 unter  437 36 80.

Geöffnet ist das Haus montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und sonnabends von 11 bis 16 Uhr.bm

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