Bürgermeisterin verspricht Azubis Übernahme nach der Ausbildung

Tempelhof-Schöneberg. "Es wird keinen weiteren Personalabbau geben", sagte Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) bei ihrem traditionellen Termin für die lokalen Medien zu Jahresbeginn. Damit sei garantiert, dass weiterhin ausreichend Angebote in einer guten Qualität bereitgehalten werden.

"Unser Bezirksamt versteht sich in erster Linie als Dienstleistungsbetrieb für die Einwohner von Tempelhof-Schöneberg, erklärt Schöttler und fügt kategorisch hinzu, dass dazu selbstverständlich die personellen und strukturellen Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Sie meint, dass Tempelhof-Schöneberg in dieser Beziehung eigentlich ganz gut und solide finanziert aufgestellt sei. Und damit das so bleibt und möglichst noch gesteigert wird, heißt die Zauberformeln "wertvolle Ressource".

Mit anderen Worten: Gut ausgebildetes und motiviertes Personal führt zum Erfolg. Zu diesem Zweck sollen nun statt Personalabbau intensiv Stellenbesetzungsverfahren betrieben werden. Wie sie sich das vorstellt, beschreibt die Bürgermeisterin so: "Möglichst schnell ausschreiben, zügig auswählen und besetzen." Dabei wird - als nachhaltige Investitionen in die Zukunft - insbesondere das Thema der Ausbildung des Verwaltungsnachwuchses mit dem Angebot einer dauerhaften Übernahme wieder in den Fokus gerückt.

Eine gute Nachricht für interessierte Schulabgänger: "Bei guten Ausbildungsleistungen bieten wir den jungen Menschen im Bezirksamt eine gute und dauerhafte berufliche Perspektive", sagt Schöttler und fügt hinzu, dass schließlich schon 2014 alle Auszubildenden, die dies wollten, dauerhaft in den allgemeinen Verwaltungsdienst des Bezirks übernommen werden konnten. Nur den vom Bezirksamt bislang alljährlich ausgebildeten Gärtnern und Vermessungstechnikern kann das Versprechen auf eine Dauerstellung nach der Lehre nicht gegeben werden. Aktuell zählt das Bezirksamt in den Rathäusern und den sonstigen staatlichen Behörden und Einrichtungen zwischen Wittenbergplatz und Lichtenrader Stadtgrenze insgesamt 1703 Beschäftigte einschließlich Teilzeit- und Altersteilzeitmitarbeiter sowie Beurlaubte. Dazu kommen 66 junge Leute, die sich in der bezirklichen Verwaltungsausbildung befinden.


Horst-Dieter Keitel / HDK
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