Wie im Dschungelbuch: Lippenbär im Zoo heißt Balou

Kleiner Bär mit dicken Pranken: Balou erschnuppert seinen ersten Frühling. (Foto: Zoo Berlin)
Berlin: Zoologischer Garten Berlin |

Tiergarten. Balou soll er also heißen, der junge Lippenbär, der im Zoologischen Garten zu Weihnachten das Licht der Welt erblickte.

Zwei Drittel aller 25.000 Teilnehmer einer Umfrage stimmten für diesen Namen, verweist er doch nicht nur auf den sympathischen Bären aus dem Dschungelbuch, sondern auch auf die Herkunft der Art vom indischen Subkontinent. Bhalu – beudetet in Hindi tatsächlich so viel wie Bär. Und so stimmt der Name aus Sicht von Zoodirektor Andreas Knieriem mit der Botschaft des Zuchterfolgs passgenau überein: „Lippenbären kommen ausschließlich auf dem indischen Subkontinent vor und werden von der Weltnaturschutzorganisation als gefährdet eingestuft“, erinnert Knieriem an die kritische Situation in freier Wildbahn.

Balou und seine Mama Kaveri strolchen dieser Tage ganz und gar ungefährdet durchs Außengelände ihres Geheges, es sei denn der Wunsch nach Rückzug ist größer. Denn dass es Bären gerne mit Gemütlichkeit versuchen, ist seit dem Dschungelbuch wohl allgemein bekannt. tsc
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