Straßenstrich – ja, bitte

Berlin: Straßenstrich Kurfürstenstraße | Schöneberg. Vor Kurzem hat Mittes grüner Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel ein Verbot des Straßenstrichs in Berlin gefordert. Davon besonders belastet ist der Kiez um die Kurfürstenstraße. Nach einer ersten ablehnenden Reaktion seitens Dassels eigener Partei hat sich nun auch die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zu Wort gemeldet. Auch sie lehnt Dassels Vorstoß ab und setzt dafür auf „kontinuierliche Sozialarbeit vor Ort“. „Es erscheint uns nicht sonderlich klug, die Sexarbeiterinnen und -arbeiter in die Illegalität zu drängen“, so die frauenpolitische Sprecherin Manuela Harling. Wie die Grünen vor ihnen verweisen die Sozialdemokraten auf den im Koalitionsvertrag vereinbarten Runden Tisch, an dem über den weiteren Umgang mit der Sexarbeit im Kurfürstenstraßenkiez beraten werden soll. SPD-Fraktionsvize Marijke Höppner vermutet gar, Stephan von Dassel beuge sich mit seiner Forderung dem Druck „aggressiver Anwohnerinnen und Anwohner“. KEN
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