Potsdamer Brücke gesperrt: Autofahrer hielten sich nicht an Verbot

Berlin: Potsdamer Brücke |

Tiergarten. Die Potsdamer Brücke wird umfassend saniert. Jetzt musste das aus dem Jahr 1966 stammende Bauwerk für den Autoverkehr voll gesperrt werden. Grund war verkehrsgefährdendes Verhalten von Autofahrern.

An der Baustelle haben Autofahrer die Verkehrsführung so massiv und vorsätzlich missachtet, dass die Berliner Verkehrslenkung (VLB) sich gezwungen sah, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das geschah in Absprache mit der Polizei.

Trotz Schrammborden, Markierungslinien und zusätzlicher Durchfahrtsbeschränkungen hielten sich viele Autofahrer nicht an die laut VLB eindeutige Beschilderung und überquerten die Brücke, wie es ihnen gefiel.

Die jetzige Sperrung gilt auch für die BVG-Busse der Linien M48 und M85, allerdings nur tagsüber. Da der Verkehr in der Nacht geringer sei, könnten die Busse zwischen Mitternacht und fünf Uhr im Bereich der Potsdamer Brücke eine Umleitungsstrecke fahren, teilte die BVG mit. Dasselbe gelte für die Nachtbuslinien N1 und N2. Haltestellen seien auf diesen Linien nachts nicht betroffen. Weitere Informationen für Fahrgäste sind auf www.bvg.dezu finden. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Potsdamer Brücke weiterhin offen.

Die Bauarbeiten an der Brücke dauern bis voraussichtlich 3. November. KEN
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