Umwelthilfe klagt gegen Wannsee-Flugroute vor dem Verfassungsgericht

Zehlendorf. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Montag, 16. Februar, wegen der geplanten Flugroute über den Wannsee eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

Im November hatte das Bundesverwaltungsgericht die Flugroute des neuen Hauptstadtflughafens BER für rechtens erklärt. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass die Flüge über so genannte "Ruhige Gebiete" führen würden, etwa im Südwesten der Stadt über den Grunewald sowie über mehrere Umlandgemeinden, darunter Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow. Der Umweltverband moniert weiterhin, das Bundesverwaltu8ngsgericht hätte die Entscheidung für die geplante Flugroute nicht alleine treffen dürfen. Da die Ausweisung der "Ruhigen Gebiete" auf einer EU-Richtlinie basiert, hätte der Europäische Gerichtshof einbezogen werden müssen.

Auf der Internetplattform fluglaermber.de führen die Gegner der Route die Lärmbelastung für die überflogenen Gebiete an, weisen aber auch daraufhin, dass die Strecken auch über das Helmholtz-Zentrum mit dem Forschungsreaktor BER II in Wannsee führen.


Ulrike Martin / uma
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