Britzer Festival: "Der Barbier von Sevilla“ mit neuen deutschen Texten

Noch unkostümiert bei den Proben: Tobias Hagge (l.) als geiziger Doktor Bartolo, Andrea Chudak als kesse Rosina und Julian Rohde als reicher Graf von Almavia. (Foto: Alex Adler)
Berlin: Kulturstall Gutshof Britz |

Britz. „Der Barbier von Sevilla“, eine Komische Oper in zwei Akten von Giovanni Paisiello, ist vom 21. bis 30. August im Kulturstall Schloss Britz zu sehen. Veranstalter ist der Verein Werkstatt Musik Berlin und die Neuköllner Musikschule.

Die für das Hoftheater St. Petersburg komponierte Oper erlebte 1782 ihre Uraufführung. „Der Barbier von Sevilla“, Inspirationsquelle für Mozarts „Hochzeit des Figaro“, war eine der erfolgreichsten Opern ihrer Zeit und wurde auf nahezu sämtlichen europäischen Bühnen gespielt.

Dennoch wurde sie im 19. Jahrhundert durch Rossinis Vertonung des gleichen Stoffs fast vollständig aus dem Repertoire der Opernbühnen verdrängt. Im Rahmen des "Festivals Schloss Britz" wird am 21. August im Kulturstall eine Erstaufführung des neuen deutschen Textes von Bettina Bartz und Werner Hintze nach dem Libretto von Giuseppe Petrosellini präsentiert.

In ihrer frischen deutschen Fassung geht keine Pointe dieser rasant-turbulenten und komödienhaften Oper in zwei Akten verloren. Ideenreich greift der Titelheld in das Leben seiner Klienten ein. Für ein Trinkgeld ist er zu allem bereit, für ein Honorar zu allem fähig.

Unter der Leitung von Stefan Kelber spielt das Kammerorchester des Festivals Schloss Britz. Die Uraufführung findet am 21. August um 19.30 Uhr im Kulturstall, Alt-Britz 81, statt. Weitere Termine sind am 22., 28. und 29. August um 19.30 Uhr sowie am 23. und 30. August um 16 Uhr. Tickets kosten 18, ermäßigt zehn Euro.SB

Karten unter www.musikschuleneukoelln.de oder  902 39 33 44.
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