Weitere 28,7 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in Buch investiert werden

Er ist fast fertig und soll bereits bald für den Unterricht zur Verfügung stehen: der neue Modulare Ergänzungsbau auf dem Campus der Hufeland-Oberschule. (Foto: Bernd Wähner)

Buch. In den Ortsteil sollen in den kommenden Jahren weitere Fördermittel fließen. Diese will das Bezirksamt im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Isek) für Buch beantragen.

Unter anderem soll in das Bucher Zentrum – also rund um die Straße Alt-Buch mit Schlosspark und Schlosskirche – investiert werden. Weiterhin soll die Infrastruktur im Bucher Süden aufgewertet werden. Dort gibt es Wohnungsbaupotenzialflächen. Schließlich soll das Fördergebiet um den Bereich an der Straße Am Sandhaus erweitert werden. Dort ist ebenfalls Wohnungsneubau vorgesehen.

Der Senat beschloss bereits 2002, Teile der Bucher Großsiedlung als Stadtumbaugebiet Ost festzulegen. Doch zunächst stellte der Senat laut Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) keine Städtebaufördermittel zur Verfügung. Als diese dann zum Ende des Jahrzehnts in Aussicht gestellt wurden, ließ der Bezirk ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (Isek) für Buch erarbeiten. Aus Sicht des Senats hatte sich Buch zum „dynamischsten Entwicklungsraum im Norden der Stadt“ entwickelt. Nicht nur der Forschungscampus wuchs in den vergangenen Jahren stetig. Auch medizinische Einrichtungen werden stetig erweitert. Deshalb sollte auch in die Infrastruktur des Ortsteils investiert werden.

Nach Beschluss des Isek 2009 flossen bereits über 13,5 Millionen Euro an Städtebaufördermittel in den Ortsteil. Davon wurden unter anderem das Bucher Bürgerhaus hergerichtet, der Jugendklub „Der Alte“ saniert, mehrere Kitas energetisch modernisiert und auch der Bucher Schlosspark aufgewertet. Derzeit wird gerade der Kinderklub „Der Würfel“ saniert.

Bisher das größte Einzelprojekt

Größtes Einzelprojekt der vergangenen Jahre ist die Neugestaltung des Campus der Hufeland-Sekundarschule an der Walter-Friedrich-Straße. Dort wurde ein maroder Plattenbau abgerissen. An seiner Stelle errichteten Bauleute in den vergangenen Monaten einen dreigeschossigen Modularen Ergänzungsbau (MEB). Dieser ist fast fertig und soll demnächst bezogen werden. Danach ist geplant, das zweite Schulhaus auf dem Campus sukzessive bis 2018 zu sanieren. In die Hufeland-Schule werden stattliche 4,8 Millionen Euro investiert.

Das Bezirksamt hat indes den Isek-Bericht für die Jahre 2014/2015 fertiggestellt und beim Senat eingereicht. Die künftigen Förderschwerpunkte sind unter reger Beteiligung der Bucher Bürger erarbeitet worden. Im Konzept finden sich Maßnahmen mit einem Gesamtumfang von 28,7 Millionen Euro, so Kirchner. „Das verdeutlicht den weiterhin hohen Bedarf des Einsatzes von Städtebaufördermitteln in diesem Ortsteil.“ BW

Einen umfangreichen Bericht zum Bucher Isek kann man im Internet auf http://asurl.de/12vb herunterladen.
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