Renaissance-Theater zeigt "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?"

Gastiert im Renaissance-Theater: Simone Thomalla. (Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de)
Berlin: Renaissance Theater |

Das Renaissance-Theater feiert am Sonntag, 18. Februar, die Premiere des Stückes "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" von Edward Albee, auf Deutsch von Alissa und Martin Walser.

Es ist das wohl bekannteste Werk des Ende 2016 verstorbenen Autors. Seit der Uraufführung 1962 gilt das Stück über die legendäre nächtliche Party von Martha, George, Nick und Süße als Klassiker.

Ab 18 Uhr geht unter der Regie von Torsten Fischer das Schauspieler-Quartett Simone Thomalla, Klaus Christian Schreiber, Karla Sengteller und Emre Aksizoğlu den Fragen nach: Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen? Und welche Spielregeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Seit Jahren kleben George und Martha an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg. Nach einem College-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nach Hause. George will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick und Süße – sie sind neu am College und bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als Nick und Süße schließlich aufbrechen, bleiben Martha und George ausgelaugt zurück. Nachdem alle Illusionen zerstört sind, besteht vielleicht die Chance auf einen neuen Anfang.

Bis zum 25. Februar steht das Stück im Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100, auf dem Spielplan. Karten gibt es unter www.renaissance-theater.de sowie unter 312 42 02.
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