TeBe droht Ungemach

Eichkamp. Noch immer steht bei Tennis Borussia unter der Rubrik „Verlorene Spiele” die Null. Im Gastspiel am vergangenen Sonnabend beim 1. FC Neubrandenburg fand der Charlottenburger Oberligist auch seine Siegermentalität wieder: Nach zuletzt zwei Punkteteilungen in Seelow und gegen Hertha 03 gewannen die Lila-Weißen 2:1 und fügten dem Gastgeber dadurch die erste Heimniederlage der Saison zu.

Den Grundstein für den Erfolg legte TeBe dabei gleich früh: Raychouni brachte die Berliner nach zwölf Minuten in Führung, die Huke per Strafstoß fünf Minuten später ausbaute. Danach schalteten die Borussen einen Gang zurück, kontrollierten aber das Spiel bis in die Nachspielzeit. Der Anschlusstreffer gelang den Neubrandenburgern erst in der 92. Minute, viel zu spät, um noch für ernsthafte Aufregung zu sorgen.

So rosig die sportliche Situation für TeBe derzeit aussieht, so viel Ungemach droht dem Verein am Grünen Tisch: Eventuell kommt es zu einem Punktabzug, denn der Brandenburger SC Süd hat Einspruch gegen das Ergebnis der gegen TeBe mit 0:1 verlorenen Partie erhoben. Grund: Neun Spieler von TeBe sollen damals nicht spielberechtigt gewesen sein, weil die Sozialversicherungsbeiträge für sie zwar bezahlt waren, aber der entsprechende Nachweis dem Verband angeblich nicht vorlag. Kommentar von TeBe-Trainer Daniel Volbert: „Das ist absolut lächerlich.”

Am Sonnabend tritt TeBe im Berliner Landespokal beim Oberliga-Konkurrenten Lichtenberg 47 an (13 Uhr, Hans-Zoschke-Stadion).
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