Bau des Bezirklichen Informationszentrums gestartet

Staatssekretär Hans Reckers von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Architekt Jörg Finkbeiner, Grün Berlin GmbH-Geschäftsführer Christoph Schmidt und Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung, (v.l.n.r.) gaben mit einem symbolischen Spatenstich das Signal zum Bau des BIZ. (Foto: hari)

Hellersdorf. Der erste Spatenstich für das Bezirkliche Informationszentrum ist getan. Das neue Haus entsteht im Zusammenhang mit der IGA, soll aber darüber hinaus Schaltstelle für den Tourismus im Bezirk sein.

Das Zentrum wird an der Hellersdorfer Straße unterhalb des Jelena-Šantic-Friedensparks gebaut. Es entsteht nahe des künftigen Haupteingangs zur internationalen Gartenausstellung. Spätestens mit Eröffnung der IGA 2017 soll es fertig sein. Die Grün Berlin GmbH hat vom Bezirk die Aufgabe übernommen, den Bau zu realisieren. „Wenn die Busse mit den IGA-Besuchern anrollen, dann haben hier die Fahrer einen Anlaufpunkt“, erklärte Christoph Schmidt beim symbolischen Spatenstich. Schmidt ist Geschäftsführer der Grün Berlin und der IGA Berlin 2017 GmbH.

Aus Sicht des Bezirks ist das Zentrum eine Investition in die Zukunft. Hier soll über die Entstehung und Entwicklung des Bezirks informiert werden. Darüber hinaus soll es als Treffpunkt dienen, um vornehmlich anhand der Großsiedlungen über Städtebau zu diskutieren. Für den Bau stellt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung rund 1,4 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe für die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur bereit. “Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird 2017 durch die Internationale Gartenbauausstellung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken“, sagte Hans Reckers, Staatssekretär der Senatsverwaltung.

„Mit dem Informationszentrum tragen wir dem enormen touristischen Zuspruch, den unser Bezirk erfährt, Rechnung“, erklärte Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Das Touristische Informationszentrum des Bezirks werde vom Haupteingang der Gärten der Welt dorthin verlagert.

Der Baukörper ist eine Konstruktion aus Holz, die mit beschichteten Aluminiumplatten verkleidet wird. Auf 300 Quadratmetern Nutzfläche ist Raum für ein Büro, Toiletten, einen Infopunkt, eine Ausstellung und einen Veranstaltungssaal. Der ausgewählte Entwurf weicht von den Vorstellungen des Bezirks ab. Der wollte Platten aus einem Gebäude zu verwenden, das am Schiffbauerdamm abgerissen wurde. Damit hatte sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nicht einverstanden erklärt. hari
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