Freifläche am Rolandseck wird jetzt umgestaltet

Karlshorst. Zahlreiche Lärmbeschwerden der Anwohner führten zur Schließung des Bolzplatzes am Rolandseck. Jetzt wird die Fläche für 150.000 Euro umgestaltet, sie soll ab Ende Oktober als Spielplatz dienen.

Die Bauarbeiten am Rolandseck haben bereits begonnen. Früher nutzten Nachwuchskicker aus der Nachbarschaft die Spielfläche als Bolzplatz. Doch weil sich viele Anwohner durch den unvermeidbaren Lärm belästigt fühlten, wurde der Platz geschlossen.

Lange Zeit hat das Bezirksamt dann überlegt, was man aus der Spielfläche machen könnte. Im vergangenen Jahr waren schließlich die Kinder und Jugendlichen selbst aufgefordert, ihre Ideen für eine Neugestaltung zu äußern. "Mit der Auswahl der Spiel- und Sportelemente haben wir uns eng an den Wünschen der künftigen Nutzer orientiert. Dabei haben wir uns von einem generationsübergreifenden Gedanken leiten lassen, der auch eine gewisse Barrierefreiheit beinhaltet", erläutet Wilfried Nünthel (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung.

So wird am Rolandseck nun für Kinder im Alter bis zu drei Jahren eine Sandbuddelfläche eingerichtet, für besonders bewegungsfreudige Mädchen und Jungen gibt es sogar ein Trampolin. Außerdem wartet der neue Spielplatz mit einer neuen Rutsche, diversen Kletterelementen und einer Hängematte zum "Chillen" auf.

Die Jugendlichen bekommen einen Streetballkorb und eine Tischtennisplatte. Insgesamt kostet die Neugestaltung des Bolzplatzes inklusive aller Geräte rund 150.000 Euro aus der Bezirkskasse.

Das Projekt wird als Lehrlingsbaustelle ausgeführt, die umfangreichen Arbeiten sollen bis Ende Oktober diesen Jahres dauern.

Klar ist auch, dass es durch die Umgestaltung zum Spielplatz am Rolandseck vorerst keinen Bolzplatz mehr geben wird. Trotzdem ist der Stadtrat um eine Lösung bemüht. "Auch wenn der Streetballkorb und die Tischtennisplatte wieder eine sportliche Betätigung ermöglichen, so bleibt in dieser Ecke von Karlshorst der Bedarf für einen Bolzplatz ja bestehen", sagt Nünthel. Deshalb sucht er nun in der Umgebung nach einer geeigneten Fläche für die Freizeitkicker aus dem Kiez.


Karolina Wrobel / KW
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