Verzögerung beim Brückenbau

Berlin: Kietzgrabensteg |

Köpenick. Ursprünglich sollte der Kietzgrabensteg in der Köpenicker Altstadt am 2. April der Öffentlichkeit übergeben werden. Jetzt verzögert sich die Übergabe um mindestens zwei Wochen.

Grund dafür ist eine neue Verordnung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die den Ausbau des Berliner Straßenbahnnetzes beschleunigen soll. Demzufolge sollen jetzt auch in vorerst nicht für den Tramverkehr vorgesehenen Brückenbauwerken Vorbereitungen für den Einbau der Gleisanlagen getroffen werden. Der Köpenicker Brückenneubau ist das erste Bauvorhaben, bei dem jetzt die neue Verordnung greift. Mit einem speziellen Schnellbausatz wird jetzt eine Gleisanlage eingebaut. Bürgermeister Oliver Igel (SPD) und Abgeordnetenhausmitglied Harald Moritz (Bündnis 90/Grüne) werden sich am 1. April gegen 11 Uhr vom Fortgang der Arbeiten überzeugen. Moritz hatte sich beim Senat für die neue Bauvorschrift eingesetzt.
Der Kietzgrabensteg hat rund 400 000 Euro gekostet, der Einbau der Gleise schlägt noch einmal mit 80 000 Euro zu Buche. Die Brücke soll vor allem den stark angestiegenen Besucherverkehr zum nahen Museum Köpenick aufnehmen. RD
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1 Kommentar
Ralf Drescher aus Köpenick | 01.04.2016 | 23:01  
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