Saison der Brunnen startet: Wasserspiele sprudeln

Der Stadtrat Wilfried Nünthel verspricht: Der Mühlenradbrunnen wird in wenigen Wochen sprudeln. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Der Frühling lädt in den Parks und auf den Stadtplätzen wieder zum Verweilen. Jetzt sollen auch die Brunnen in die Saison starten.

Es ist wieder soweit: An 15 Brunnen im Bezirk sollten bis Mitte April die Wasserleitungen aufgedreht worden sein. Zu den beliebtesten Wasserplätzen zählt nicht nur das vor wenigen Jahren entstandene Fontänenfeld auf dem Anton-Saefkow-Platz, das vor allem Kinder zum Spielen mit dem kühlen Nass anlockt.

Auch der etwas versteckt im Wohngebiet Frankfurter Allee Süd liegende Keramikbrunnen in der Frankfurter Allee 144, vom Künstler Rudolf Kaiser entworfen und 1976 erbaut, gehört zu den Attraktionen im Bezirk. Beide sollen nun nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen werden.

Noch nicht in Betrieb genommen werden kann dagegen der Mühlenradbrunnen auf dem Stadtplatz an der Straße Am Rotkamp. In seine Wiederinbetriebnahme hatte der Bezirk noch jüngst 430 000 Euro investiert. Der frisch sanierte Brunnen erfreute die Anwohner nur wenige Wochen – dann wurde ihm der Hahn wieder zugedreht. Herabgefallene Blätter hatten den Filter der Anlage verstopft.

Jetzt ist zwar der Filter wieder frei, aber "die Dichtungsfugen müssen noch nachgebessert werden", sagt Stadtrat für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU). Wasser sickert aus der Anlage. Die Fugen sollen in den kommenden Wochen ausgebessert werden, dann kann der Brunnen wieder sprudeln.

Roboter beseitigt Dreck

Der Stadtrat will auch bei der Filteranlage nachbessern: "Wir haben einen Auskehr-Roboter eigens für diesen Brunnen gekauft, der regelmäßig eingesetzt den Dreck unter Wasser zusammenkehrt und absaugt", sagt Nünthel. So spare man sich das Ablassen des Wassers und damit auch Zeit und Kosten. Bald also soll der Saisonbetrieb des Mühlenradbrunnens – immerhin das Wahrzeichen des Kiezes – gesichert sein.

Damit soll es auch vorerst die letzte Brunnen-Investition des Bezirks sein. Zwar müsste auch der Findlingsbrunnen an der Landsberger Allee 277 saniert werden – Zisterne und Einlaufsystem der Anlage sind kaputt – doch dafür hat der Bezirk kein Geld. KW
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