Großbrand bringt Lagerhalle auf dem Asiamarkt zum Einsturz

Immer wieder lösten während des Brands die Chemikalien in der Halle Explosionen aus. (Foto: Wrobel)
Berlin: Dong Xuan Center |

Lichtenberg. Am Morgen des 11. Mai geriet eine große Lagerhalle am "Dong Xuan Center" in der Herzbergstraße in Brand.

Die Rauchsäule war am Mittwochmorgen weit über Berlin zu sehen, da war die Feuerwehr bereits mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Offenbar sind Chemikalien in einer der Lagerhallen am "Dong Xuan Center" in der Herzbergstraße entflammt. So kam es zu einem Großbrand in der 5000 Quadratmeter großen Halle. Verletzt wurde niemand. Während die Feuerwehr den Brand zu löschen versuchte, leitete die Polizei den Verkehr an der Herzbergstraße/ Vulkanstraße weiträumig um. Der Zugang zu den Großmärkten mit Verkaufsständen des "Dong Xuan Centers" war jedoch weiterhin für die Öffentlichkeit gegeben. Zu den Kunden gesellten sich nicht zuletzt auch viele Schaulustige hinzu, die Restaurants und Geschäfte blieben offen.

Den Brand versuchten bis zu 150 Feuerwehrleute mit sieben Führungsfahrzeugen unter Kontrolle zu bekommen. Das sei schwierig gewesen, weil die Wasserversorgung "über lange Wegstrecken aufgebaut" werden musste, informiert die Feuerwehr. Einige Hydranten waren nicht funktionsfähig. Zusätzlich wurde mit Schaum gelöscht, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude wurde verhindert.

Weil immer wieder Chemikalien in der Halle Explosionen auslösten und die extrem hohen Temperaturen die Stahlträger der Halle angriffen, ließen die Feuerwehrexperten die Halle kontrolliert abbrennen. Das Gebäude stürzte so mehr und mehr ein. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, sodass auch der Rauch stundenlang über der Stadt zu sehen war.

Der Wind blies den Qualm über Fennpfuhl, sodass in der Kleingartenanlage "Langes Höhe" am Weißenseer Weg noch handtellergroße Russteile herunterkamen. Messwagen waren derweil unterwegs, um den Schadstoffgehalt, der von dem sich ausbreitenden Qualm ausging, zu messen. Das Ergebnis der Experten: "Die Messungen ergaben keine für die Bevölkerung gefährliche Schadstoffkonzentration." KW
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