Zurück im alten Haus: Theater an der Parkaue feiert Wiedereinzug nach Sanierung

Berlin: Theater an der Parkaue |

Lichtenberg. Die Tage des „Exils“ sind endlich vorbei: Nach zwei langen Jahren kehrt das Theater an der Parkaue in sein saniertes Domizil zurück und feiert das Ereignis mit einer Wiedereröffnungswoche vom 10. bis 18. November.

In den Prater, ins Kulturhaus Karlshorst, in die Deutsche Oper musste das Theater zwischenzeitlich ausweichen – jetzt ist Berlins kleinstes Staatstheater zurück im Lichtenberger Kiez und kann in seiner angestammten Spielstätte alle drei Bühnen nutzen. Die umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten im ehemaligen „Theater der Freundschaft“, später carousel Theater, hatten bereits 2013 begonnen. Mehr als 17 Millionen Euro investierte das Land Berlin, unter anderem in die nun barrierefreie Bühne drei, die Renovierung des historischen Theatersaals, in moderne Funktionsgebäude und ein verglastes Atrium, das Alt- und Neubau verbindet.

Den Wiedereinzug will das Theater mit der Hausadresse Parkaue 29 kräftig feiern. Los geht’s mit einer Doppelpremiere am Freitag, 10. November. Um 10 Uhr steht erstmals „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende auf dem Programm, um 18 Uhr ist Oliver Schmaerings „In dir schläft ein Tier“ in der Inszenierung von Hanna Müller zu sehen.

Unter dem Spielzeitmotto „Pioniere Utopien Zukunft“ steht der Familiensonntag am 12. November, zu dem kleine und große Freunde des Hauses willkommen sind. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit dem Tanzstück „Bettina bummelt“ nach dem Kinderbuch von Elisabeth Shaw. Von 12.30 bis 16 Uhr lädt das Haus zu einem Zukunftsparcours durch seine Räume ein – bei freiem Eintritt und mit vielen Experimenten, Überraschungen sowie Vorstellungen auf allen drei Bühnen. Das Nachmittagsprogramm ab 16 Uhr ist Lichtenberger Schulklassen vorbehalten.

Den Schlusspunkt bildet am 18. November die Verleihung des 28. Brüder-Grimm-Preises, den das Theater an der Parkaue alle zwei Jahre im Auftrag des Landes Berlin vergibt. Die Auszeichnung fördert Kinder- und Jugendbühnen in der Hauptstadt und ist mit 10 000 Euro dotiert. Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) wird um 14 Uhr die Preisträger küren. Mehr Infos auf www.parkaue.de bm
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