Bühne an der Parkaue: Vergünstigte Tickets für Benachteiligte

Berlin: Theater an der Parkaue |

Das Theater an der Parkaue erhält aus dem aktuellen Doppelhaushalt des Landes zusätzlich 500 000 Euro. Berlins kleinste staatliche Bühne will einen Teil vom Bonus weiterreichen – an Leute, die sich einen Theaterbesuch nicht ohne Weiteres leisten können.

Auf drei Bühnen bietet das Theater an der Parkaue vor allem Kindern und Jugendlichen ein phantasievolles, lehrreiches und unterhaltsames Programm an. Mal verblüffen die Stücke, mal provozieren sie – immer eröffnen die Inszenierungen dem jungen Publikum neue Welten. Der Doppelhaushalt 2018/2019 hat den Etat für die Lichtenberger Bühne um eine halbe Million Euro aufgestockt.

„Darin sehen wir einen direkten Auftrag, noch mehr Kindern, Jugendlichen und Familien einen Theaterbesuch zu ermöglichen“, sagt Kerstin Lorenz vom Bereich Kommunikation und Besucherservice. „Insbesondere möchten wir die kulturelle Teilhabe für einkommensschwächere Menschen stärken.“ Zusammen mit seinen Partnern - den Vereinen KulturLeben Berlin, HiMate und der Gemeinschaftsunterkunft Lichtenberg des Unionhilfswerks – baut das Haus sein Angebot für sozial Benachteiligte aus und stellt ab sofort weitere 1000 Plätze für vergünstigte Theaterbesuche zur Verfügung. Für die Koordination der Vergabe werden noch karitative Einrichtungen gesucht, Interessenten nehmen mit Kerstin Lorenz Kontakt auf unter der Rufnummer 55 77 52 55 oder per E-Mail an kerstin.lorenz@parkaue.de.

Erst im November ist das Ensemble nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten in die angestammte Spielstätte an der Parkaue 29 zurückgekehrt. Über 17 Millionen Euro ließ sich das Land Berlin den Um- und Ausbau kosten. Dafür glänzt das frühere Theater der Freundschaft nun mit einer barrierefreien Bühne, dem renovierten historischen Theatersaal und einem verglasten Atrium, das Alt- und Neubau verbindet.

Die nächsten Premieren stehen in Kürze an: „Dornröschen oder Drei Mal Kuss in die Zukunft“ nach dem Märchen der Brüder Grimm startet am 23. Februar, um 10 Uhr. „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ von Christine Nöstling ist erstmals am 24. Februar, um 16 Uhr zu sehen. Karten unter Telefon 55 77 52 52.
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