Ende 2015 soll die 18-monatige Sanierung des Einkaufscenters beginnen

Der Kaufpark Eiche soll nach der Umgestaltung die Kunden mehr zum Schauen und zum Schlendern einladen. (Foto: Grafik: Maass)

Marzahn-Hellersdorf. Der Kaufpark Eiche soll attraktiver werden. Das Centermanagement plant, das Gelände umzugestalten.

Den Kaufpark an der Grenze des Bezirks gibt es seit 20 Jahren. Der Eigentümer will die geplante Sanierung der Gebäude mit einer Neugestaltung des ganzen Standorts verbinden. Das Centermanagement möchte den Kunden mehr bieten als bisher. Das Einkaufen soll im Eiche-Park zu einem Erlebnis werden. Dazu sollen die Kunden neue Freizeitangebote erhalten, unter anderem Cafés auch im Außenbereich und Spielplätze für Kinder.

"Wir wollen uns den veränderten Ansprüchen der Kunden anpassen", sagt Centermanagerin Ines Ritter. In Zeiten des Internethandels würden Kunden mehr Service, Beratung und Unterhaltung erwarten. Als Partner steht dem Centermanagement dabei die HLG Gesellschaft zur Entwicklung von Handelszentren zur Seite. "Wir streben mehr Aufenthaltsqualität im Kaufpark Eiche an", erklärt HLG-Geschäftsführer Christian Diesen. Die Gesellschaft hat unter anderem das "A 10 Center" bei Königs Wusterhausen von 2008 und 2011 modernisiert.

Eine der wichtigsten Baumaßnahmen ist die Neugestaltung des Haupteingangs. Zudem soll es künftig sechs Fahrstühle geben, mit denen Kunden von der einen zur nächsten Etage wechseln können. Derzeit gibt es nur einen. Auch im Außengelände sollen Barrieren beseitigt werden, um Rollstuhlfahrern den Besuch des Centers zu erleichtern.

Vor allem im Außenbereich wird mehr Platz geschaffen, um den Kunden einen angenehmeren Aufenthalt zu bieten. Cafés mit insgesamt rund 200 Plätzen werden neu entstehen. Schaufenster sollen zum Schauen und Bummeln einladen. Um all das zu ermöglichen, verzichtet das Center auf etwa 250 der 4000 Parkplätze.

Die Umgestaltung wird bei laufendem Geschäftsbetrieb erfolgen und soll über eineinhalb Jahre laufen. Die Feinplanung und die Abstimmung mit den Mietern sind in vollem Gange. In einem Jahr könnte Baubeginn sein. Der Eigentümer will einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.


Harald Ritter / hari
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