Bremsassistenten sind Retter in der Not

Wer genug Geld mitbringt, kann die meisten Neuwagen mit vielen verschiedenen Fahrerassistenzsystemen ausstatten. Aber welche sind wirklich wichtig?

Das größte Plus an Sicherheit bringt ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, sagt Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR): "Dieses System hat von allen aktuell verfügbaren Fahrerassistenten mit das größte Potenzial, die Zahl der Verkehrstoten zu senken." Auch ohne die Fußgängererkennung könne ein Notbremsassistent dabei helfen, Auffahrunfälle zu verhindern oder wenigstens abzumildern. "Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kann damit zumindest das Risiko ärgerlicher Blechschäden deutlich verringern", erklärt Stankowitz.Weitere wichtige Fahrerassistenzsysteme seien "alle, die irgendwie die Sicht verbessern", so Stankowitz. "Dazu zählen zum Beispiel Fernlichtautomatik, Kurvenlicht - aber vor allem Xenon-Scheinwerfer, die das Umfeld vor dem Auto besonders gut ausleuchten." Mit zunehmendem Alter benötigten Fahrer immer besseres Licht am Wagen, um sicher unterwegs zu sein: "Das Sehvermögen bei Dunkelheit lässt ab dem 20. Lebensjahr kontinuierlich nach, ohne dass man das bemerkt. Zum Beispiel können mit der Zeit Grauabstufungen im Dunkeln schlechter wahrgenommen werden, das ist ganz normal."

DVR-Übersicht Fahrerassistenzsysteme und deren Verfügbarkeit in aktuellen Pkw-Modellen unter www.bester-beifahrer.de.

dpa-Magazin / mag
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