Haus vor dem Winter schützen

Klirrende Kälte, Schneemassen, aber auch Tauwasser können dem Haus schaden. Daher sollte es vor dem ersten schlimmen Frost vorbereitet werden.

Dazu gehört vor allem, die Regenrinnen vom Herbstlaub zu befreien. Verstopfte Fallrohre und Rinnen hindern das Wasser am Abfließen. Bei Frost ist die Gefahr dann groß, dass die Rohre platzen, erläutert Ulrich Scholz von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.Diese Gefahr droht auch Wasserleitungen im Winter, wenn sie außen verlegt sind oder in ungeheizten Teilen des Hauses liegen. Diese Rohre sollte der Eigentümer vor dem ersten Frost entleeren. Kleine Spalten und Risse in den Dachziegeln bleiben im Sommer meist unbemerkt. Friert darin im Winter allerdings Wasser, können auch sie brechen, warnt Scholz. Spätestens im Frühjahr gebe es dann böse Überraschungen, wenn das Schmelzwasser ins Dach fließt. Auch der Boden in der Garage sollte kontrolliert werden. Denn das aggressive Streusalz tropft vom geparkten Wagen auf den Boden. Besonders wenn dort Stahl verarbeitet ist, sollten sich Autofahrer den Boden jetzt noch einmal gut anschauen. Betonböden sind in der Regel beschichtet. Ist dieser Schutz allerdings beschädigt, kann das Salz in den Beton sickern. In etwa drei bis fünf Zentimetern Tiefe liegt eine Stahlbewehrung, die kein Salz verträgt.


dpa-Magazin / mag
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