Verjüngungskur für das Bad

Neue Bäder braucht das Land: Barrierefreiheit und Komfort setzen sich durch. (Foto: BHW Bausparkasse/Kaldewei)

Die Modernisierung des Badezimmers steht für viele Haus- und Wohnungsbesitzer 2013 auf dem Plan. Selbst bei einem durchschnittlichen deutschen Badezimmer von 7,8 Quadratmetern muss dieser Wunsch nicht auf der Strecke bleiben.

Täglich 40 Minuten hält sich ein Deutscher durchschnittlich im Badezimmer auf, in der nächsten Zeit könnten es aber auch ein paar Minuten mehr werden. Denn für die 44 Millionen Badezimmer hierzulande gilt: Sie werden immer schicker. Ebenerdige Duschen, neue Grundrisse und Gestaltungsideen frischen triste Nasszellen zu komfortablen Wellness-Zonen auf. "Die meisten Modernisierungen von Badezimmern zielen auf Barrierefreiheit, das gilt für alle Altersgruppen", bestätigt Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. "Die Maßnahme steigert den Wert der Immobilie, unabhängig davon, ob diese selbst genutzt oder vermietet ist.""Badplaner gehen heute spielerisch mit dem Raum um", beobachtet Verbandssprecher Jens Wischmann. Für Dusche und Waschtisch werden an beliebiger Stelle niedrige Wände eingezogen, die als Raumteiler fungieren und Rohre verstecken. Im Trend: Holz für Badmöbel oder Fußböden und Oberflächen in unterschiedlichen Farben oder Strukturen.

Ebenerdige Duschwannen mit Glasabtrennung kosten mit Einbau rund 5000 bis 6000 Euro, für ein komplett neues Bad in hochwertiger Qualität und durchschnittlicher Größe rechnet man circa 20 000 Euro aufwärts. Als Klassiker für die Finanzierung ist der Bausparvertrag bewährt. Zinsgünstige Kredite bis zu 50 000 Euro vergibt die KfW. "Der Antrag muss bei der Hausbank vor Beginn der Sanierung eingereicht werden", so Ralf Palm.


Ratgeber-Redaktion
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