Virtuelles Wasser sparen

Wer Wasser im Haushalt spart, tut der Umwelt nicht unbedingt etwas Gutes. Fließt zu wenig durch die Rohre, verstopfen sie, und der Wasservorsorger muss Wasser einleiten, erläuterte Roland Pause, Referatsleiter Wohnen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Auch kommt die Wasserersparnis nicht dort an, wo sie am sinnvollsten ist: In Ländern, wo Wasser knapp ist. Der Experte rät daher, virtuelles Wasser zu sparen. Darunter versteht man Wasser, das bei der Produktion von Gütern wie Lebensmitteln verbraucht wird. "Für 125 Milliliter Kaffee werden 140 Liter virtuelles Wasser benötigt", erklärte Pause. "Für ein Auto braucht man 200 000 Liter." Gegen die Verschwendung helfe zum Beispiel, wenn man regionale statt internationale Produkte kauft.
dpa-Magazin / mag
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