Bei Neurodermitis gründlich eincremen

Die kalte Witterung und die trockene Heizungsluft machen im Winter Menschen mit Hautproblemen oft zu schaffen. Insbesondere bei Neurodermitis heißt es dann: Cremen, cremen, cremen.

Die Pflege sollte in dieser Jahreszeit auf jeden Fall eine fettreiche Creme sein, sagt Julia Kahle vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. Sie empfiehlt Neurodermitiker, sich ein bis zweimal am Tag von Kopf bis Fuß eincremen und die besonders trockenen Stellen zusätzlich behandeln. Zum Duschen rät sie zu einer milden Waschlotion oder einem Duschöl.

Grundsätzlich gelte: Je weniger duschen, desto besser. Zwei- bis dreimal die Woche reiche der Haut aus. Außerdem sei Baden besser als Duschen, weil die Haut dabei die Feuchtigkeit des Wassers aufnehmen kann.

Am besten baden Neurodermitiker fünf Minuten lang in klarem Wasser, um Hautschuppen und Schmutz abzuspülen, und dann fünf Minuten lang mit einem Ölbadzusatz, der die Haut pflegt. Hier empfiehlt sich ein spreitendes Badeöl, das sich nicht ganz mit dem Wasser vermischt und auf der Oberfläche schwimmt.


dpa-Magazin / mag
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