Eine Ursache für Sehstörungen

Eine verengte Halsschlagader kann zu Durchblutungsstörungen des Gehirns mit dramatischen Folgen führen.

Bemerkbar macht sich solch schlechte Durchblutung durch kurzfristige Seh- oder Sprachstörungen sowie eine plötzliche Lähmung im Arm. Diese Warnzeichen sind als transitorische ischämische Attacke (TIA) bekannt und sollten früh ärztlich abgeklärt werden. Denn sie können einem Schlaganfall mit bleibender Behinderung vorausgehen.Die Diagnose erfolgt schmerzfrei mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung. Sind mehr als zwei Drittel der Ader verengt, empfiehlt sich der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin zufolge in der Regel eine Operation. Wichtig sind dann regelmäßige Kontrollen, weil der Verschlussprozess chronisch verläuft. Zudem müssen Gefäß-Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und hohes Cholesterin behandelt werden. Die Verengung der Halsschlagader wird weitgehend durch Kalkablagerungen an den Gefäßinnenwänden verursacht. Sie kann aber gut behandelt werden, wenn man sie frühzeitig erkennt.


dpa-Magazin / mag
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