Gemüse knabbern ist gesünder

Wer morgens nicht gerne isst oder es eilig hat, darf auch mal zu einem Glas Gemüsesaft greifen. Allerdings sind solche Flüssigkeiten weniger gesund als frisches, unverarbeitetes Gemüse.

Neben dem Gemüse enthalten die Säfte nämlich oft auch Zucker, Gewürze und andere Zusatzstoffe, erklärt Andrea Schauff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Wichtig ist dann, die Zutatenliste nach Zusatzstoffen abzusuchen. "Wer einen Gemüsesaft trinken möchte, sollte darauf achten, dass kein Zucker, Salz oder Geschmacksverstärker enthalten ist", so Schauff.

In Gemüsesäften sind außerdem weniger Ballaststoffe als in unverarbeitetem Gemüse enthalten. "Die Ballaststoffe sitzen in der Schale oder im Gewebe - und im Saft fehlt natürlich die Schale", sagt Schauff. "Und es gibt in dem Sinne keine Kauleistung mehr, da das Gemüse bereits klein ist im Saft." Dadurch sei der Sättigungseffekt auch viel geringer. Das heißt: Trinkt man einen Karottensaft, ist der Magen nicht so gefüllt, als äße man dieselbe Menge an Karotten.


dpa-Magazin / mag
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