Nervenschmerzen schnell behandeln

Nach einer Gürtelrose kommt es oft zu Nervenschmerzen, die schnell behandelt werden sollten.

Damit die Beschwerden nicht chronisch werden, sollten Betroffene umgehend zum Arzt gehen. Ansonsten kann es passieren, dass sie noch Jahre später unter brennendem bohrenden Dauerschmerz, kurzen heftigen Schmerzattacken oder flächig ausstrahlenden Schmerzen bei Berührungen leiden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte in Krefeld hin. Da konventionelle Schmerzmittel meist nicht helfen, setzen die Mediziner Antidepressiva oder Antiepileptika ein. Manchmal kämen auch opioidhaltige Arzneien oder Pflaster mit lokalen Betäubungsmitteln oder dem Nervenreizstoff Capsaicin infrage. Eine Gürtelrose entsteht durch eine Infektion mit Windpockenviren. Diese verbleiben im Körper und werden reaktiviert, wenn zum Beispiel das Immunsystem geschwächt ist. Jeder zehnte Betroffene leidet anschließend unter Nervenschmerzen.
dpa-Magazin / mag
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