Posttraumatische Belastungsstörung

Schlafstörungen können ein frühes Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung sein. (Foto: DAK/Wigger)

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) macht sich oft dadurch bemerkbar, dass die Betroffenen ein Vermeidungsverhalten an den Tag legen.

Sie sind dann zum Beispiel teilnahmslos, gleichgültig und emotionslos gegenüber ihrem Umfeld und den sie umgebenden Menschen. Darauf weist die Schweizer Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) hin. Auch das aktive Vermeiden von Situation, die an das Trauma erinnern könnten, kommt vor.

Außerdem ist das stetige Wiederkehren des Erlebten in Form von sogenannten Flashbacks typisch für eine PTBS. Hinzu kommt oft eine vegetative Übererregtheit. Das heißt unter anderem, die Traumatisierten können nicht mehr gut schlafen oder sich konzentrieren, sind leicht reizbar oder sehr schreckhaft.

Dauern die PTBS-Anzeichen Wiedererleben, Vermeidungsverhalten und Übererregtheit länger als vier Wochen an, sollten Betroffene professionelle Hilfe suchen. Je eher sie psychotherapeutisch behandelt werden, desto größer die Chance, dass die PTBS wieder verschwindet.

Weitere Informationen im Internet auf http://asurl.de/w10.

dpa-Magazin / mag
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