Seriöse Apotheken halten Regeln ein

Das sollte stutzig machen: Kommen Medikamente per Post nicht in der Originalverpackung, könnten sie gefälscht sein. (Foto: ABDA)

Wer bei einer Online-Apotheke ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel bestellt, muss immer ein Originalrezept dafür einreichen. Alles andere ist unseriös.

Ein Online-Fragebogen reiche nicht aus als Ersatz für ein Rezept, erläutert Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Rezeptpflichtige Medikamente sollten immer nur mit ärztlichem Rat eingenommen werden.

Ebenfalls skeptisch sollten Kunden sein, wenn die Versandapotheke das Medikament in einer ungewöhnlichen Verpackung verschickt, etwa in einer Plastiktüte. Weitere bedenkliche Hinweise sind ein fehlendes Verwendbarkeitsdatum, ein fehlender Beipackzettel oder eine fehlende Chargenbezeichnung - also ein entsprechender Code unter "Ch.-B.:" auf der Verpackung. Auch ein gekürzter Beipackzettel sollte Verbraucher stutzig machen.

An Medikamenten kann der Expertin zufolge grundsätzlich alles gefälscht sein. Im besten Fall ist kein Wirkstoff enthalten, im schlimmsten Fall stecken schwer gesundheitsschädliche Stoffe darin.

Informationen der ABDA zu sicheren Arzneimitteln unter http://asurl.de/h8n.

dpa-Magazin / mag
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.