Gute Chancen auf dem Lehrstellenmarkt

Die Situation am Ausbildungsmarkt wird sich 2013 verbessern: "Wegen des demografischen Wandels geht die Zahl der Schulabgänger grundsätzlich zurück", sagte Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Tendenziell konkurrieren die Jugendlichen um die vorhandenen Ausbildungsplätze mit immer weniger Bewerbern. Gleichzeitig ist der Bewerbermangel längst nicht in allen Branchen zu bemerken: "Bei beliebten Lehrstellen wie Mediengestalter oder Kfz-Mechatroniker ist der Andrang nach wie vor hoch."Gute Chancen haben Jugendliche auf eine Lehrstelle in der Hotellerie, Gastronomie, bei den Schutz- und Sicherheitsdiensten, im Lebensmittelhandwerk und in den Pflegeberufen. Dort gebe es in vielen Regionen deutlich mehr Ausbildungsplatzangebote als Bewerber, sagte Pieper. Selbst Jugendliche mit schlechten Noten hätten gute Chancen. Groß sei die Konkurrenz dagegen in den IT- und Medienberufen, im Handel oder bei den Friseuren. "Diese Berufe sind bei den Jugendlichen begehrt", sagte Pieper. Wer hier eine Lehrstelle bekommen möchte, brauche in jedem Fall gute Noten. Die Zahl der Schulabgänger ohne eine Studienberechtigung sinkt - so waren es 2008 noch 634 608, 2011 nur noch 543 093. Die Zahl der Jugendlichen, die um eine Lehrstelle konkurrieren, wird dadurch tendenziell kleiner. Denn Schulabgänger mit Studienberechtigung entschieden sich in der Mehrheit für die Hochschule, sagte Pieper.


dpa-Magazin / mag
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