Wie neue Lehrlinge positiv auffallen

Am ersten Ausbildungstag sollten Lehrlinge einen einfachen Grundsatz beherzigen: "Der lautet: weniger ist mehr", sagt Esther Hartwich vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Ein Auftreten nach dem Motto "Hoppla, hier komme ich" mache einen schlechten Eindruck. Junge Menschen, die im Herbst ihre Ausbildung starten, sollten sich anfangs besser zurückhalten. Außerdem sollten sie sich gut auf ihren ersten Tag vorbereiten. Dann werden oft auch die darauffolgenden Monate leichter. Drei Tipps für einen guten Start:
  • Zuhören: Am besten kommen Lehrlinge an, die viele Fragen stellen. Denn das zeigt Interesse. Gibt der Ausbilder oder ein Mitarbeiter eine Antwort, ist es wichtig, nicht zu unterbrechen. Denn das ist unhöflich und nervt. Ansonsten heißt es, zurückhaltend zu sein und den Betrieb genau zu beobachten, rät Hartwich.
  • Kleidung: Egal, wie schick das neue Kleid oder der neue Lippenstift sind - extravagante Dinge bleiben am ersten Ausbildungstag besser zu Hause. "Kommen Sie so dezent gekleidet wie möglich", rät Hartwich. Denn die Neuen müssten erst einmal die Kleiderordnung im Betrieb sichten. Wer unsicher ist, ob die gewählte Garderobe eine gute Idee ist, frage am besten Eltern oder andere Bekannte, die bereits berufstätig sind.
  • Notizbüchlein mitbringen: Ein großes Problem ist für viele Neue, sich am ersten Tag alles zu merken, was auf sie einprasselt. Dazu gehören etwa die vielen Namen der Kollegen. Hartwich schlägt ein kleines Notizbuch vor, in dem die wichtigsten Informationen notiert werden. Das verhindert einen für den Ausbilder besonders nervigen Fehler: die gleiche Frage mehrmals stellen.

dpa-Magazin / mag
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