Bezirk startet Pilotprojekt "Runder Tisch - Urbane Mitte"

Mitte. Damit Bürgerinitiativen ihre Schlagkraft erhöhen, fördert das Bezirksamt die Vernetzung der lokalen Akteure.

Mieterbeiräte, Stadtteilinitiativen, lokale Foren: Es gibt viele Initiativen, die sich für ihren Kiez engagieren. Jetzt will man sie Gruppen bündeln, wie Petra Patz-Drüke vom Bezirksamt sagt. Ein Runder Tisch soll entstehen, bei dem sich Vertreter der Bürgerinitiativen treffen und gemeinsame Projekte bearbeiten. Organisiert wird das Bürgernetzwerk für den Prognoseraum Zentrum, wie das Gebiet rund um Alex, Brunnenstraße Süd, Heinrich-Heine-Viertel, Leipziger Straße und Regierungsviertel im Beamtendeutsch heißt, vom Kreativhaus auf der Fischerinsel. 25.000 Euro stellt Bürgermeister Christian Hanke (SPD) aus dem Senatsprogramm "Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften" für das Pilotprojekt als Anschubfinanzierung zur Verfügung. Ziel ist, dass sich das Netzwerk später allein trägt und organisiert. Es geht auch darum, neue Beteiligungsformen zu entwickeln und mehr Leute zum Mitmachen zu bewegen. "Aktivierung der nicht organisierten Bürgerschaft" nennen das die Behörden. Bürger können wie bisher auf Stadtteilkonferenzen und Foren diskutieren, aber sich künftig auch auf einer neuen Internetplattform austauschen.

Die lokalen Akteure, Initiativen und Vereine entfalten eine größere Schlagkraft, wenn sie sich gegenseitig unterstützen. Der Runde Tisch ist das Sprachrohr gegenüber der Verwaltung. Erste Teilnehmer sind das Stadtteilaktiv Spittelkolonnaden, die Bürgerinitiative Luisenstadt und die Initiative Alexanderplatz.


Dirk Jericho / DJ
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