Farben und Kontraste helfen

Viel Licht und Anreize zum Erinnern können Demenzkranken das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern. "Die Betroffenen sind ja durchaus noch mobil und fit. Nur ihr Gedächtnis funktioniert nicht mehr so wie bei anderen", sagt die Dresdner Architektin Gesine Marquardt. Bestimmte Farben können beispielsweise dazu beitragen, dass sich die Älteren wohlfühlen: "Wenn zum Beispiel in den 1950er Jahren taubenblau als Modefarbe an die Wände kam, kann sie für betagte Menschen auch heute noch Wärme und Geborgenheit ausstrahlen." Noch wichtiger als die Farbe sind Kontraste. "In manchen Fällen hängt das Nichterkennen von Dingen mit nachlassender Sehfähigkeit zusammen. Für diesen Menschen ist eine kontrastreiche Darstellung hilfreich", sagte Marquardt. Dinge, die in einer Wohnung hervorgehoben werden sollen, müssten in starken Farbkontrast zueinander stehen, etwa die Tür und der Türrahmen.
dpa-Magazin / mag
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