In kurzen Sätzen ansprechen

Blickkontakt ist bei der Kommunikation mit Demenzpatienten entscheidend. "Menschen mit Alzheimer leben in ihrer eigenen Welt", erklärt Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft, "deshalb muss ich sicherstellen, dass sie wahrnehmen, wenn ich mit ihnen spreche." Darüber hinaus kommt es vor allem darauf an, wie Angehörige und Bekannte mit dem Erkrankten sprechen. "Kurze Sätze und nicht zu viele Entscheidungsmöglichkeiten", nennt die Projektleiterin des Alzheimer-Telefons als zentrale Aspekte. Ein Demenzkranker könne oft nichts damit anfangen, wenn ihn jemand allgemein fragt, was er essen will. "Fragen Sie besser: Möchtest du lieber ein Brot mit Wurst oder mit Käse?", rät Schneider-Schelte.


dpa-Magazin / mag
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